Der „Hilgener Turnverein" wird ins Leben gerufen – der Vorläufer der heutigen TGH.

Beim 1. Turntest in Burscheid marschieren rund 120 „Blau-Weiße" Hilgener Turner mit Musik an und erringen auf Anhieb den 1. Preis.
Höhepunkt der frühen Vereinsjahre: Hilgen richtet ein Gaufest des Bergischen Gaues aus.
Nach dem Ausscheiden zielbewusster Vorstandsmitglieder und Streit um die Gauverbands-Bindung löst sich der Verein auf.
Aus ehemaligen Mitgliedern des Hilgener Turnvereins wird die Turngemeinde Hilgen gegründet. 1. Vorsitzender wird Rektor Ernst Güldner.
Nach dem 1. Weltkrieg wird der Turnbetrieb mit 23 Turnern und 18 Turnerinnen wieder aufgenommen.

Dank der Opferwilligkeit der Turner und Hilgener Mitbürger kann sich der Verein eine eigene Fahne anschaffen.
Einweihung des neuen Sportplatzes an der Eisenbahn durch Bürgermeister Schmidt.
Gründung der Handball-Abteilung. Rektor Max Siebold wird 1. Vorsitzender.
25-jähriges Bestehen: großes Gauturnfest mit Festumzug.
Die Weltwirtschaftskrise trifft auch die TGH – Beiträge müssen gesenkt werden. Arbeitslose Mitglieder legen bei den Sportanlagen selbst Hand an.

Der lang gehegte Wunsch, den Sportplatz käuflich zu erwerben, geht in Erfüllung.
Alle Sportverbände werden gleichgeschaltet; der Sportplatz muss an die Stadt zurückverkauft werden. Der Ringverein „Frisch Auf" wird Abteilung der TGH.
In den Kriegsjahren sind es vor allem die Frauen des Vereins, die das Turnen fortführen und den Zusammenhalt sichern. Viele Mitglieder kehren aus dem Krieg nicht zurück – ihnen gilt unser Andenken.
Nach Kriegsende kann am 1. September der Sportbetrieb mit Genehmigung der Militärregierung wieder aufgenommen werden.

Erstmals wird an Pfingstmontag das später weit über die Grenzen des Bergischen Landes bekannte Feldhandball-Blitzturnier „Rund um Schloß Burg" ausgetragen.
Max Siebold, langjähriger Vorsitzender und Vorstand des Bergischen Turngaus, verstirbt. Ihm zu Ehren wird die Sporthalle in Hilgen benannt.
50-jähriges Vereinsjubiläum – ein halbes Jahrhundert Turngemeinde Hilgen wird groß gefeiert.
Die 1. Handballmannschaft steigt in die höchste deutsche Feldhandball-Spielklasse auf.
Der Fußballverein Hilgen beantragt die Eingliederung und wird zum 1. Januar 1969 Abteilung der Turngemeinde.
Kuno Hendrichs, 17 Jahre lang 1. Vorsitzender, verstirbt – die Sportanlage in Hilgen trägt seither seinen Namen. Einweihung der Max-Siebold-Sporthalle.
Gründung des Damen-Handballs.
Aufstieg der 1. Herren-Handballmannschaft in die Oberliga.
Werner Birkenbeul übergibt nach 15 Jahren die Vereinsleitung an Eggert Schiffler und wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
90 Jahre TGH: großes Sommer- und Spielfest auf der Kuno-Hendrichs-Sportanlage.
Aufstieg der 1. Herren-Fußballmannschaft in die Bezirksliga (1996), anschließend Aufstiege von Damen- und Herren-Fußball sowie Damen-Handball bis in die Landesliga (1999).
100 Jahre Turngemeinde Hilgen 04 e.V. – ein großes Jubiläumsfest krönt das erste Vereinsjahrhundert.

Die TGH gründet gemeinsam mit der Burscheider TG und dem TV Witzhelden im Jugendbereich die Handball-Spielgemeinschaft „Bergische Panther".
Eines der erfolgreichsten Spieljahre der Vereinsgeschichte: gleich mehrere Mannschaften werden beim Empfang durch den Bürgermeister für Meisterschaften und Aufstiege geehrt.
Hilgen feiert 500 Jahre – die TGH beteiligt sich am großen Festumzug. Der alte Aschenplatz weicht einem neuen Kunstrasenplatz auf der Kuno-Hendrichs-Sportanlage.

Reha-Sport wird ins Breitensport-Angebot aufgenommen; die TGH wird Mitglied im Behinderten-Sportverband NRW.
110 Jahre Turngemeinde Hilgen 04 e.V. – die TGH festigt ihre Position als größter Sportverein in Burscheid.
Die komplett neu gestaltete Vereins-Homepage geht online. Mit rund 1.300 Mitgliedern ist die TGH weiterhin der größte Verein in Burscheid.
Die 1. Herren-Mannschaft der Bergischen Panther steigt in die 3. Liga auf – der bis dahin größte Erfolg der Panther-Vereinsgeschichte.
Die neue Leichtathletik-Tartanbahn auf dem Sportplatz wird fertiggestellt. Trainerin Lieselotte wird 85 Jahre alt und leitet weiterhin zwei Sportgruppen.

Die Abteilung Breitensport bewegt wöchentlich über 800 Menschen bei 53 Angeboten – mit 14 Reha-Sport-Gruppen ist die TGH größter Anbieter der Region.
Die Corona-Pandemie prägt den Vereinsalltag. Mit Online-Sportangeboten – zeitweise bis zu 78 im Monat – hält die TGH den Kontakt zu ihren Mitgliedern.
Am 23. Oktober verstirbt Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan, langjähriger Freund der TGH, plötzlich im Alter von nur 56 Jahren.
Mit rund 1.350 Mitgliedern bleibt die TGH der größte Verein in Burscheid. Die Fußball-Damen gewinnen zum dritten Mal in Folge den Kreispokal.
